Bestes Foto

 

Irish Terrier vom Hürtgenwald

     Gesundheit         Intelligenz         Typ       

Zum Gästebuch

Zum Diskussions- Forum

Kleeblatt
Shila
Inka Porträt

Inka vom Hürtgenwald im Besitz von I. Schreiner

”Shila” im Besitz von Herrn Schäberle

Ivoe Zeichnung

Ivanhoe vom Hürtgenwald im Besitz von E.Kirsch

Diese hervorragenden Kreidezeichnungen wurden von der Künstlerin Elisabeth Kirsch angefertigt. Die Originale befinden sich bei den Besitzern der Hunde, aber wir überlegen - bei entsprechendem Interesse Ihrerseits - Postkarten und Drucke, Größe ca. 30 x 40 cm, mit diesen Motiven zum Verkauf anzubieten. Außerdem zeichnet Frau Kirsch Ihren Irish Terrier nach einem guten Foto. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an e-kirsch@arcor.de.

Urkunde Daria
Seanin

Daria vom Hürtgenwald wanderte zusammen mit ihren Besitzern im September 2006 insgesamt ca.156km in 8 Tagen, was einer Tagesetappenlänge von ungefähr 20km pro Tag entspricht. Sie erhielt nebenstehende Urkunde für ihre Rothaarsteig-Wanderung von Brilon nach Dillenburg!

Daria vom Hürtgenwald
Seanin
IMG_3501

Am Sonntag, den 27.8.2006 verstarb Oculi Gräfin Stauffenberg, eine große Persönlichkeit und Pionierin der Irish Terrier-Zucht in Deutschland. Unter dem Zwingernamen “von der Frankenlerche” züchtete sie über Jahrzehnte mit viel Liebe und großem Erfolg Irish Terrier. Viele Zuchten wurden mit ihren geliebten “Frankenlerchen” gegründet, so auch die meinige. Mit Siska von der Frankenlerche hatte ich das große Glück, von Gräfin Stauffenberg aus einem der letzten Würfe ihres Zwingers, eine Hündin zu erhalten. Gräfin Stauffenberg stand mir in den ersten Jahren als Jungzüchterin mit ihrem enormen Wissen und guten Ratschlägen zur Seite. Ihre Leidenschaft und Engagement für die Irish Terrier waren - genau wie ihre Hunde - unvergleichlich! Ich werde sie nie vergessen!

robert1
Die fliegende Ingrid
 
Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in ihren Stuben. -
Ingrid aber dachte: "Mist!
Hunde müssen - wir ihr wisst!" -
Und im Felde patschen sie
Und sie werden nass wie nie.
 
Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,
Dass der Baum sich niederbeugt!
Seht! Den Hund erfasst der Wind,
die Ohren fliegen gleich geschwind
Durch die Luft so hoch und weit;
Doch keiner hört, wenn Ingrid schreit!
Zu den Pappeln rast er schon,
Und der Hase läuft davon.
 
Hund und Ingrid gehen dort
Durch die Felder immer fort.
Und Flanna, die läuft weit voran,
Stößt zuletzt den Zeh sich an.
Wo die Spur sie hingetragen,
Ja, das weiß kein Mensch zu sagen.
 
 Ingrid Schreiner frei nach “Der fliegende Robert” ;-)

Morbus Trimmus, im Volksmund auch "Trimmsucht" genannt 

Beim M. Trimmus handelt es sich um eine typ. Suchterkrankung mit psychischen sowie physischen Symptom-Komplexen. Voraussetzung für das Auftreten der Trimmsucht ist zunächst der Besitz von einem oder auch mehreren Hunden einer Rasse, welche "getrimmt" werden muss. Ist diese Voraussetzung gegeben, ist die Suchtentwicklung i.d.R.schleichend.

Symptome: Ständige Beobachtung des Hundes mit sog. "Argusaugen" (prüfend kritischer Blick, jedes Haar des Hundes erfassend, steile Stirnfalten, auch hervortretende Augen im fortgeschrittenem Zustand). Bei Berührung des Hundes (im Normalfall "Streicheln") müssen "auffällige" Haare unweigerlich gezupft werden. Ist gerade kein Trimm-Messer auffindbar, wenn der Süchtige meint es zu benötigen, kann es sogar zur Beschaffungskriminalität kommen.Im fortgeschrittenen Stadium kommt es auch ohne dass ein Hund in der Nähe ist, mitunter zu krampfartig zupackenden Zuckungen von Daumen und Zeigefingern (bds. möglich) mit rupfenden Bewegungen der Hände. Dies geschieht unbewusst und reflexartig, wie Ticks. Ebenso können Schlafstörungen in Form von Albträumen auftreten. Wobei Albträume von ungetrimmten, langhaarigen Hunden (z.B.Irish Terrier) zu heftigen Schweißausbrüchen u.U. nachfolgendem Kreislaufkollaps führen können, während Träume von stellenweise zu stark getrimmten Hunden (sog. "Löcher" unter Kennern) zu starkem Schüttelfrost mit anschließendem reaktivem Fieberschub einhergehen. Weitere bekannte Symptome, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll, ergeben sich aus dem nächtelangen Schlafmangel. Weitere Albtraumformen ergeben sich bei Trimmsüchtigen, die Ihre Hunde auf Ausstellungen zeigen (nebenbei bemerkt zählen diese zur Hochrisikogruppe überhaupt zu erkranken). Exemplarisch soll folgender Albtraum, der glücklicherweise nicht zu Schlimmerem führte, hier kurz wiedergegeben werden: Der Traum handelte von einer Ausstellungssituation, in der der Richter das mangelnde Trimming des Betroffenen Hundes lautstark in Form von "Um Gottes Willen was ist DAS denn, der Hund müsste DRINGEND mal wieder getrimmt werden!!" äußerte, und dies durch den Lautsprecher verstärkt über den ganzen Platz schallte. Der Hunde- Besitzer handelte im Affekt, sah rot(-weizen..) und ging auf den Richter los (hatte ersterer doch in wöchentlicher akribischer Kleinarbeit JEDES Haar seines Hundes zwischen den Fingern gehabt und nach dem Motto "Dich lieb` ich, Dich lieb´ ich nicht ...raus, jedes zweite Haar entfernt?! So was nennt man im Fach-Jargon Rolling-Coat, oder hatte er da etwas falsch verstanden...?). Im Moment, als er seine Hände an der Kehle des Richters hatte, entdeckte er auf dessen Haupt ein hochstehendes Haar, welches er zwanghaft ausriss - an dieser Stelle wachte der Träumer mit blutig gebissener Zunge auf...Die für Trimmsüchtige schwierigste Jahreszeit ist der Winter. Sind sie doch innerlich hin und hergerissen von dem Drang, ihre Sucht auszuleben oder zum Wohle des Hundes (Kälte) ihre Symptome stark bis ganz einzuschränken. Möglichkeiten, die Sucht auszuleben, sind die Bearbeitung eines Stofftieres oder Tierfelles, was allerdings nur die motorischen Bedürfnisse befriedigt, im Ergebnis dagegen eher kümmerlich ist und möglicherweise zu Depressionen führen kann.Im Gegensatz zum Trimmsüchtigen ist der sog. "Quartals-Trimmer" da besser dran, da es ihn lediglich alle drei bis vier Monate überkommt, dann aber richtig heftig.Die meisten Betroffenen bleiben mit ihren Problemen unter sich und wenden sich lediglich mit den Folgeerkrankungen an einen Arzt, sodass die Ursache im Verborgenen bleibt. Wünschenswert wäre vielleicht die Bildung einer Selbsthilfegruppe "Anonyme Trimmer". 

Anmerkung : Die Verfasserin ist selbst nicht betroffen und mitunter ging die Phantasie mit ihr durch...  ;-)))

Elisabeth Kirsch

Garvan Sofa
Seanin
Kleeblatt

Zum nachfolgenden Beitrag fiel mir eine Beschreibung des Irish Terriers durch Gräfin Stauffenberg ein, die ich hier zitieren möchte:

“ Wie er überhaupt ein sprechender Hund ist. Aus seinem Gesichtsausdruck kann man Bände lesen. Augen und Ohren drücken aus, was sie sagen wollen. Von der Liebe bis zum Hass, von Freude bis zur Trauer, von Fröhlichkeit zur Gleichgültigkeit, vom Fragen zum Wissen, ja bis zum offenen Lachen über die blitzenden Zähne, was manchen Irish Terriern eigen ist. Alle Regungen kann man aus seiner Mimik deuten. Aber er beschränkt seine Ausdrucksweise weder auf das Gesicht noch auf das vielsagende Stimmungsbarometer seiner Rute. Er “spricht” intensiv mit “Händen und Füßen”, mit seinem ganzen agilen Körper und durch seine ausdrucksvolle, variable Stimme. Alle diese eindeutigen sichtbaren Reaktionen sind für den Hundeliebhaber - und Kenner - klare Aussage über seinen wundervollen Charakter. “

Glück ist ….

…. wenn morgens ein rotblonder gut gebauter Kerl am Bett steht, die schwarze Nase ganz langsam immer näher an mein Gesicht rückt und ein ganz leises „Mhhh …“  testet, ob ich denn wirklich noch schlafe….

…. wenn ich dann in die Bettmitte rücke und diesem verwöhnten Bengel Platz mache, er sich neben mich legt, sich an mich schmiegt und seinen Kopf in meine Hand legt, er genüsslich schnauft, entspannt und wir noch etwas kuscheln!

…. wenn ich dann endlich aufstehe und er vor Freude schreit (Er schreit wirklich vor Freude!)!

…. wenn wir in die Einfahrt zu seinem Lieblingsausflugsweg einbiegen und er anfängt zu „singen“ !

…. wenn er morgens – die pure Lebensfreude -  durch das Laub oder über eine Wiese rast und mir hin und wieder seine feuchte, kalte Nase in die Hand schubst und mit einem kecken Blick sein Leckerchen einfordert!

…. wenn wir dann nach Hause fahren und ich in unsere Straße einbiege, und er sich wieder so freut, dass er singt!

…. wenn ich sein Fressen mache, und er mit seinem Stofftier im Maul vor Freude durch das Zimmer turnt!

…. wenn ich mittags zu ihm sage: „Wir zwei gehen jetzt in den Wald“ und er vor Freude tänzelt!

…. wenn wir durch den Wald streifen, seine Lieblingswege gehen und er nach Herzenslust  toben, flitzen und überall schnüffeln kann und er manchmal mit mir „Stöckchen apportiert“ (Das Stöckchen darf nicht zu dünn und nicht zu dick sein, es darf eine bestimmte Länge nicht unter- oder überschreiten und muss auf dem Weg landen! Im Gebüsch oder im Unkraut darf ich das dann selbst holen ;-)!

…. wenn ich abends nach Hause komme und durch die Tür mein rotblondes Goldstück schwanzwedelnd auf mich warten sehe!

…. wenn wir abends zu Bett gehen und er schon an der Treppe steht, nach oben guckt und dann mich ansieht – mit dem Ausdruck „Mach voran, ich will in mein Bett“, und er sich dann auf seinem Lammfell niederlässt und mir die Hand leckt wenn ich: „Gute Nacht mein Männlein“ sage. Dann wartet er, bis ich mich richtig eingemummelt habe und dann streckt er sich auch mit einem tiefen Seufzer aus!

Verfasser ist Besitzer eines Irish Terriers “vom Hürtgenwald”

Ivoe und Inka
IMG_0138
Siska 2